Allgemeine Informationen


Elly-Heuss-Realschule
Schillstraße 35
89077 Ulm

Tel.: 0731 88 00 75 0
Fax.: 0731 88 00 75 10

heuss-rs@ulm.de
www.ehr-ulm.de


Stadt Ulm

Bürgermeisterin Iris Mann leitet die Fachbereiche Kultur (I) sowie Bildung und Soziales (II). Zu diesen gehören z.B. die Abteilungen I. Ulmer Theater, Ulmer Museum, Stadtbibliothek Ulm, Stadtarchiv Ulm, Stadthaus und Musikschule, II. Leistungsabteilung, Soziale Dienste, Jugendarbeit, Kindertagesstätten und Kontaktstelle für ausländische Bürger/innen (KAM).

Ansprechpartner für alle schulischen Anliegen ist die Abteilung Bildung und Sport, Zeitblomstraße 7, 89073 Ulm, Tel.: 0731/161-3401, Fax: 0731/161-1625, Email: bs@ulm.de

Öffnungszeiten: Mo - Do: 8 - 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr, Fr: 8 - 13 Uhr

Abteilungsleiter ist Herr Gerhard Semler.

Unsere Schüler kommen hauptsächlich aus Ulm und den westlichen Teilorten der Stadt.

Wenn nicht alle Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden können, werden zunächst die Kinder aus Bayern (anderes Bundesland) den umliegenden Gemeinden, die eine eigene Realschule haben und schließlich die Kinder aus Grundschulen der Oststadt abgewiesen.

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Die Elly-Heuss-Realschule wird als offene Ganztagesschule geführt. Neben dem normalen Stundenangebot gibt es für die Schüler/innen in der Mittagspause die Möglichkeit, in der Mensa ein warmes Essen einzunehmen. Von Montag bis Donnerstag gibt es an jedem Nachmittag ein Angebot für Schülerinnen und Schüler, u. a. wird an diesen Nachmittagen von 13:45 Uhr bis 15:15 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung angeboten.

Ab dem Schuljahr 2013/14 wird der Unterricht in Doppelstunden organisiert und beginnt täglich um 7:45 Uhr. Pausen sind von 9:15 Uhr bis 9:35 Uhr und von 11:05 Uhr bis 11:25 Uhr. Der Vormittagsunterricht endet um 12:55 Uhr.

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Die Liste der Ausstattung der Räume ist noch unvollständig bzw. in Bearbeitung.

Ausstattungsliste

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Stundentafel nach neuem Bildungsplan



Die Elly-Heuss-Realschule Ulm kann auf eine beachtliche geschichtliche Entwicklung zurückblicken, denn sie hat bereits im Jahr 1815 ihre Wurzeln. Damals wurde am 11. November in Ulm eine neue Schule gegründet, die hauptsächlich „Kindern weiblichen Geschlechts“ vorbehalten war.

Die so entstandene Mädchen Mittelschule wurde 1966 in Realschule umbenannt und im Jahr 1967 erhielt sie mit dem Bezug des neuen Schulgebäudes in der Weststadt den heutigen Namen Elly-Heuss-Realschule; benannt nach Elly Heuss-Knapp, der Gründerin des Müttergenesungswerkes und Frau des ersten Bundespräsidenten.

Erst seit 1972 wird die Schule koedukativ geführt, so dass nun auch Jungen an der Elly-Heuss-Realschule sind.

Heute besuchen etwa 480 Schülerinnen und Schüler die Realschule, wobei die Mädchen zwischenzeitig leicht in der Minderheit sind. Unterrichtet werden diese von 31 Lehrerinnen und Lehrern in 18 Klassen.

Neben dem Unterricht wird das Schulleben an der Elly-Heuss-Realschule durch drei über das Schuljahr verteilte Projektwochen, Schullandheimaufenthalte, Studienfahrten, Schüleraustausch und einige interessante AG-Angebote geprägt.

Vor mehreren Jahren wurde an der Schule ein Kunstzug eingerichtet, der in seiner Konzeption eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern verlangt, so wie dies beim Erwerb der Sozialkompetenz (Sozialpraktikum im Jahrgang acht) und im Bereich der Berufsorientierung schon immer Stil der Schule war.

Seit dem Schuljahr 2008/09 ist die Elly.Heuss-Realschule offenen Ganztagesschule, das heißt, dass den interessierten Schülern und Schülerinnenn neben dem regulären Nachmittagsunterricht zusätzliche Angebote gemacht werden. Im Juli 2008 konnte nun auch die neue Mensa und die Gruppenarbeitsräume (Lernwerkstatt) in Betrieb genommen werden.

Engagement, Innovationsbereitschaft, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und kompetenten, außerschulischen Partnern stellen sicher, dass die Elly-Heuss-Realschule die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen erfolgreich bewältigt.

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Elly Knapp wurde am 25.Januar 1881 in Straßburg geboren. Diese Stadt gehörte damals zum Deutschen Reich. Eines Tages mußte der Vater die vierjährige Tochter suchen. Elly hatte sich so eingehend in die Rolle eines Kindes armer Leute versetzt, daß ihr die Frage der Wohnungsnot im Jenseits zum drängendem Problem wurde. Sie wandte sich an einen Schutzmann, um zu erfahren, wieviele Zimmer es im Himmel gäbe. Damit erfahren wir, daß ihr Herz schon seit früher Kindheit für andere schlägt.
Von der Schulzeit sagt sie: "Das Wichtigste lernt man nicht bei den Lehrern, man lernt es bei den Mitschülern, nämlich Menschenkenntnis." Die Mithilfe in der Sonntagsschule, dem Kindergottesdienst, empfindet Elly als wundervolle Aufgabe.
1899 legt sie ihr Examen als Lehrerin ab. Daneben bildet sie sich unablässig selbst weiter. Sie arbeitet in einem Hort für Knaben in Straßburg mit, macht Reisen, studiert in Freiburg und in Berlin. Ihr großes Vorbild wird der ehemalige Pfarrer Friedrich Naumann, der sich ganz der Sozialpolitik verschrieben hat.
Im Kreis um Friedrich Naumann lernt Elly Knapp Theodor Heuss kennen, mit dem sie sich 1907 verlobt hat und im Jahr darauf vermählt wurde. Albert Schweitzer, dessen Frau eine Freundin von Elly Knapp ist, traut das Paar in Straßburg. Wegen der beruflichen Tätigkeit von Theodor Heuss wird Berlin zum Wohnsitz bis 1912. "Bürgerkunde und Volkswirtschaftslehre für Frauen" bleiben auch in Berlin das Arbeitsfeld der Frau Elly Heuss-Knapp.
1910 kommt der Sohn Ernst Ludwig auf die Welt. Zwei Jahre nach dem Umzug der Familie Heuss nach Heilbronn am Neckar, der Heimat von Theodor Heuss, bricht der erste Weltkrieg aus. Elly Heuss-Knapp widmet sich der Hilfe für Frauen, die in der Kriegswirtschaft arbeiten müssen. Gegen Ende des Krieges geht es wieder zurück nach Berlin, und Wohlfahrtsarbeit beschäftigt Elly Heuss-Knapp neben der Sorge für ihre Familie.
Theodor Heuss verficht als Abgeordneter im Reichstag liberale Politik. Damit steht er im Gegensatz zu Hitler. Die Lage Berlins zwingt 1943 zum Umzug nach Heidelberg. Dort erreicht Theodor Heuss nach dem Zusammenbruch 1945 der Ruf zum Eintritt in die neu aufzubauende Landesregierung als Kultusminister in Stuttgart. Als Theodor Heuss 1949 zum ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt wird, heißt es wieder umziehen, diesmal nach Bad Godesberg am Rhein.
Die Frau des Bundespräsidenten gründete 1950 die Elly-Heuss-Knapp-Stiftung, das Deutsche Müttergenesungswerk. Zweck der Stiftung ist, Kuren für Mütter zu ermöglichen, für die Idee der Müttergenesung zu werben und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände unter dem Dach des Müttergenesungswerks (MGW) die Arbeit für Mütter zu stärken. Das geschieht mit den Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen des MGW . Denn Verantwortung für Kinder und Familie heißt Einsatz rund um die Uhr – wobei die Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden der Mütter oft auf der Strecke bleibt. Die Gesundheitsprobleme können in vielen Fällen mit einzelnen ambulanten Maßnahmen nicht ausreichend behandelt werden. Hier setzt das MGW mit seiner therapeutischen Kette an. Während eines Zeitraums von drei Wochen gewährleisten Mütter- und Mutter-Kind-Kuren die umfassende Vorsorge und Rehabilitation außerhalb des häuslichen Umfelds. Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden unterstützen bei der Antragstellung und bei den Nachsorgeangeboten.


Am 19. Juli 1952 verstarb Frau Elly Heuss-Knapp in Bonn. Ihr Leben war erfüllt durch immerwährende tätige Nächstenliebe.
Unter Oberbürgermeister Dr. Pfizer gab die Verwaltung der Stadt Ulm der am 15.März 1967 eingeweihten Mädchen - Realschule in der Weststadt den Namen

ELLY-HEUSS-REALSCHULE.


Seit Einführung der Koedukation, der gemeinsamen Erziehung von Knaben und Mädchen an allen Ulmer Schulen im Jahre 1972, besuchen auch Jungen die ELLY-HEUSS-REALSCHULE.

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Download der Schulordnung


Nutzung der IT-Infrastruktur

Die Nutzung der EHR-IT-Infrastrukur durch Schüler, Lehrkräfte oder externe Personen ist durch Vorschriften geregelt, die in mehreren Dokumenten, die sich ergänzen, dargelegt sind.

Vor der Nutzung der EHR-IT-Infrastruktur erhält jeder Nutzer bzw. (bei minderjährigen Nutzern) die Erziehungsberechtigten des Nutzers jeweils ein Exemplar "Regeln und Vorschrften für die Nutzung des EHR-Schulnetzes" sowie "Anerkennung der Nutzungsordnung und Einwilligung in die Verwendung personenbezogener Daten" ausgehändigt.

Erst mit der Rückgabe der unterschriebenen Einwiligungserklärung dürfen die Nutzer die IT-Infrastruktur nutzen. Dabei wird jede An- und Abmeldung protokolliert (Datum, Zeit, Raum, PC).

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